Corona im bodo: "Maske auf" in Bus & Bahn

Ab 27. April: Maskenpflicht im ÖPNV

Bund und Länder haben sich zu einer landesweiten Maskenpflicht ab Montag, 27. April im öffentlichen Personennahverkehr ausgesprochen. Auch im Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) gilt dies für alle Fahrgäste, die bisher geltenden Hygienevorschriften weiterhin zu beachten und ab sofort eigenverantwortlich eine Mund-Nasen-Bedeckung bei der Nutzung von Bus und Bahn zu verwenden.

Entsprechend der neuesten Informationen von Bund und Ländern bleiben die Ausgeh- und Kontaktverbote bis einschließlich 03. Mai 2020 bestehen. Heißt auch: die aktuell geltenden Hygienevorschriften und Einschränkungen im ÖPNV sind weiterhin zu beachten. Neu ist nun eine Pflicht für das Tragen eines Mund-Nasenschutzes, aber auch das Einhalten des Abstands zu anderen Fahrgästen, der Schutz des Fahrpersonals und insbesondere berührungslose Fahrscheinarten sind wichtige Elemente um die Eindämmung der Covid-19 Pandemie weiterhin zu unterstützen.

Die Alltagsmaske kann z.B. in der Apotheke erworben werden, auch eine selbst genähte Maske oder ein Tuch/Multifunktionstuch sind gestattet. Wichtig ist, dass Mund und Nase bedeckt sind. Die Fahrgäste sind für das Tragen der Mund- Nasen-Bedeckung eigenverantwortlich. Entsprechend der Verordnung seitens Landesregierung ist das Fahrpersonal angehalten, auf die Maskenpflicht hinzuweisen (z.B. per Durchsage). Die Durchsetzung und ggf. Sanktionierung obliegt aber selbstverständlich ausschließlich der Polizei. Die Maskenpflicht gilt für alle Fahrgäste. Auch Kinder ab dem 7. Lebensjahr müssen einen entsprechenden Schutz tragen. Das Fahrpersonal ist jedoch von der Pflicht ausgenommen und kann selbst entscheiden.

Keine unnötigen Fahrten
Um dichte Fahrgastansammlungen zu den Hauptverkehrszeiten möglichst zu vermeiden, sollten Einkaufsfahrten und andere notwendige Besorgungsfahrten nicht in die Morgen- und Nachmittagsstunden gelegt werden. Hier sind Berufspendler auf Busse und Bahnen mit möglichst viel Freiraum angewiesen.

bodo-Geschäftsführer Jürgen Löffler weiß um die Herausforderungen in der derzeitigen Situation - sowohl für die Fahrgäste als auch die Verkehrsunternehmen: „Die derzeitigen Einschränkungen im Fahrplanbereich und Ticketkauf sind herausfordernd, das wissen wir. Aber eben auch alternativlos. Die Maskenpflicht ist daher ein wichtiger Baustein in der anhaltenden Coronakrise. Wir bitten unsere Fahrgäste, eigenverantwortlich eine Abdeckung für Mund und Nase zu tragen. Gerne auch selbstgenäht oder mit einem Halstuch. Das Fahrpersonal in den Verkehrsunternehmen ist durch die aktuellen Rechtsverordnungen verpflichtet, Fahrgästen ohne Mund-Nasenschutz die Mitfahrt zu verweigern. Wir appellieren hier an die Mithilfe aller, damit Busfahrerinnen und Busfahrer solche Situationen vermeiden können.
Am Herzen liegt mir zudem, nochmals darauf hinzuweisen, dass Einkaufs- und Besorgungsfahrten möglichst nicht dann stattfinden sollten, wenn Berufspendler unterwegs sind. Morgens und abends müssen Bus & Bahn viel Platz für all jene bieten, die für ihre Arbeitswege auf den Öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind“.

Verhaltensregeln in Bus und Bahn:

Die Landesregierung ist sich in diesem Kontext bewusst, dass die Abstandsregel von 1,5 Metern in den Fahrzeugen und an den Haltestellen des ÖPNV häufig nicht eingehalten werden kann. Umso wichtiger ist daher das konsequente Tragen einer Maske oder Mund-Nasen-Bedeckung. Folgende Verhaltensregelungen sollten demnach beachtet werden:

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und auch an Bushaltestellen und Bahnsteigen muss verpflichtend eine Mund- Nasenbedeckung zu tragen.
  • Falls der Abstand einmal geringer sein sollte:  Versuchen Sie, beim Sprechen den Kopf ein wenig von Ihrem Gesprächspartner abzuwenden, so dass keine winzig kleinen Partikel möglicherweise das Virus übertragen.
  • Husten und niesen Sie in die Armbeuge.
  • Vor und nach der Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln sollten Fahrgäste ihre Hände gründlich mit Seife waschen.

eCard, HandyTicket & Co.
Die Fahrt mit Bus und Bahn ist auch in der Coronakrise nur mit einem gültigen Fahrschein gestattet. Fahrscheinkontrollen werden kurzfristig wieder durchgeführt. So bleibt es fair für alle. Es stehen im bodo viele mobile Ticketoptionen zur Verfügung. Stark nachgefragt ist die eCard. Aktuell auch in einer Aktion „keine Kartengebühr“ angeboten. Registrieren für die eCard geht übrigens auch ganz ohne Webzugang.
Einfach anrufen unter 0751 – 3614142, Papierantrag anfordern und wenige Tage später bequem Ein- und Auschecken. Wer keinen eCard-Vertrag möchte, nutzt einfach HandyTicket, DB navigator oder auch den Ticketkauf am Fahrscheinautomat an Bahnhöfen.

Infos im bodo-Serviceportal
Alle Informationen zu Fahrplänen, zur Rückgabe von Tickets, Fakten zur Maskenpflicht als auch die wichtigsten Fragen und Antworten sind übersichtlich dargestellt unter bodo.serviceportal.de auf der Sonderseite „Coronavirus im bodo“.