Die Bauarbeiten an der Bahnstrecke erfordern einen Schienenersatzverkehr zwischen Ravensburg und Friedrichshafen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.bodo.de/sev. Zudem wird an der Meersburger Brücke in Ravensburg, die südlich des Bahnhofs über die Gleise führt, gearbeitet. Stadteinwärts kann hier der Straßenverkehr rollen, nicht aber stadtauswärts. Einige Linien des Stadt- und Regionalbusverkehrs müssen daher ab Samstag, 7. März, Umleitungsstrecken befahren und erhalten deshalb übergangsweise neue Fahrpläne: Bei der Linie 1 (Baindt – Ravensburg – Schmalegg) und der Linie 4 (Ravensburg – Oberzell) ändern sich die Abfahrtszeiten um einige Minuten und es entfallen die Haltestellen Marienplatz und Heilig-Geist-Spital in beiden Fahrtrichtungen. Ersatzweise halten die aus Richtung Weststadt beziehungsweise Oberzell kommenden Busse dieser Linien an der Haltestelle Karlstraße. Unverändert bleibt jeweils die Anzahl der Fahrten.
Da der Ravensburger Busbahnhof durch den Schienenersatzverkehr stärker belastet ist als üblich und die Umleitungen andere Fahrtrouten mit sich bringen, kommt es außerdem zur Verlegung von Abfahrtsplätzen: Die Linie 1 in Fahrtrichtung Schmalegg wird auf den Bussteig 10 verlegt, also vor das Bürogebäude der Technischen Werke Schussental. In Fahrtrichtung Baindt hält die Linie 1 aber weiterhin am gewohnten Bussteig 1. Die Linie 700 nach Konstanz und die Linie 710 nach Meersburg werden ebenfalls zum Bussteig 10 verlegt. Diese beiden Linien fahren zudem etwa fünf Minuten früher als sonst am Busbahnhof ab und sind ab der Haltestelle Meersburger Straße wieder nach dem üblichen Fahrplan unterwegs. Gleiches gilt für die Linie R70 (Ravensburg – Wilhelmsdorf – Pfullendorf), jedoch ändert sich deren Abfahrtsplatz nicht.
In der Meersburger Straße, ungefähr auf Höhe des Wernerhoftunnels, gibt es eine Ersatzhaltestelle für die Haltestelle Mühlbruck. Dort halten alle Buslinien stadtauswärts, die im Normalfall die Haltestelle Mühlbruck bedienen würden.
Noch ist nicht absehbar, inwiefern die Mehrbelastung des Busbahnhofs und die veränderten Straßenverkehrsverhältnisse zu Verspätungen führen. Ratsam ist es, zumindest in den Anfangstagen mit etwas mehr Fahrzeit zu rechnen. Die beteiligten Planer und Verkehrsunternehmen arbeiten engagiert an möglichst flüssigen Abläufen.